Über Mich

Michael Dufner D.O.® M.R.O.®

 

Meine berufliche Entwicklung begann ich als Physiotherapeut und war viele Jahre als solcher auch tätig. Sehr früh schon entwickelte ich ein großes Interesse an kausalen Zusammenhängen, was die Entstehung von Krankheiten betrifft.

Ich absolvierte Fortbildungen, welche die ganze Bandbreite der Physiotherapie und manuellen Medizin beinhaltete. Auch besuchte ich Seminare und Fortbildungskurse in Akkupunktur, Meridiantherapie, Injektionstechniken und Neuraltherapie etc.

Erst als ich 1997 an einem Chiropraktikkurs eines amerikanischen Osteopathen teilnahm und das erst seit einem Jahr bestehende College Sutherland sich vorstellte, hatte ich das sichere Gefühl angekommen zu sein.

Inzwischen hatte ich auch die Heilpraktikerprüfung abgelegt um auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Heilkunde darf in Deutschland nur von Ärzten und Heilpraktikern ausgeführt werden. Dazu gehört auch die Osteopathie.

Nach fünfjähriger Ausbildung auf dem College Sutherland, eine der ersten Osteopathieschulen in Deutschland, präsentierte ich 2 Jahre später eine Studie mit Abschluss D.O.®.

Nachdem ich einige Jahre in eigener Praxis in Oberkirch und 10 Jahre in Offenburg am Augustaplatz 1 praktiziert habe, bin ich seit Juli 2016 in neuen großzügigen Räumen in der Weingartenstraße 8 in Offenburg.

Es handelt sich bei der Osteopathie um das Auffinden von Immobilisationen im Gewebe des parietalen viszeralen und craniosakralen Systems.

Dabei wird das parietale System dem Bewegungsapparat, das viszerale den inneren Organen und das craniosakrale dem neuralen Apparat zu geordnet. Die strukturelle Relation untereinander ist unabdingbar und wunderbar. Befindet sich allerdings in einem dieser 3 Bereiche eine Dysfunktion, so manifestieren sich Beschwerden sehr häufig in einem ganz anderen Bereich.

Was ist Osteopathie?

Vor 140 Jahren erkannte und benannte der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie. Seit jener Zeit hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt, in den USA, ebenso wie in Europa und anderen Teilen der Welt.

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet – zum einen in der Einheit von Körper, Geist und Seele und zum anderen in seiner körperlichen Einheit auf allen Ebenen.

Der Ansatz der Osteopathie

Das Prinzip der Osteopathie bezieht sich zum einen auf die Beweglichkeit des Körpers in seiner Gesamtheit, zum anderen auf die Eigenbewegungen der Gewebe, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit.

 

Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauf folgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden.

Beim Forschen nach den Ursachen der Beschwerden im menschlichen Körper stehen eine Strukturstörung und die daraus resultierende Fehlfunktion im Vordergrund. Diese so genannte somatische Dysfunktion gilt es aufzuspüren und zu beheben. Die Osteopathie behandelt demzufolge keine Krankheiten im eigentlichen Sinne, sondern Bewegungsstörungen im weitesten Sinne.

Unser Organismus besteht aus unzähligen Strukturen, die alle direkt oder indirekt miteinander zusammenhängen. Den Zusammenhang stellen die Faszien her, dünne Bindegewebshüllen, die jede Struktur umgeben und gemeinsam eine große Körperfaszie bilden. Bewegungseinschränkungen und Fehlfunktionen können sich aus Sicht der Osteopathie über die Faszien verbreiten und sich an einem anderen Ort des Körpers durch Beschwerden zeigen.

Wie erfolgt eine osteopathische Behandlung?

Die Feststellung einer Dysfunktion setzt langes und intensives Training des Tastvermögens voraus. Die osteopathische Behandlung erfolgt mit eigens entwickelten osteopathischen Techniken. Ziel ist, es dem behandelten Menschen zu ermöglichen, durch Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Struktur, sich selbst auf natürliche Art und Weise ins Gleichgewicht zu bringen.

 

Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern sieht immer den Menschen als Ganzes. Behandelt werden daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, Indikationen für die Osteopathie anzugeben. Die Beseitigung von Symptomen ist im Grunde nicht Ziel der Behandlung, sondern nur ein Ergebnis der Auflösung von Einschränkungen osteopathischer Dysfunktionen jeder Art.

Bevor eine osteopathische Behandlung begonnen wird, ist es manchmal ratsam, eine einhergehende schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Auch Befunde aus früheren medizinischen Untersuchungen sind hilfreich. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht.

Eine osteopathische Behandlung dauert zwischen 30 und 50 Minuten. Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Der genaue Verlauf der Behandlungen ist von dem Einzelfall abhängig.

 

Quelle: Verband der Ostheopathen Deutschland e. V.

Leistungen und Praxisablauf

Im Praxisalltag stellen die Anamnese und das Beurteilen vorhandener Befunde einen wichtigen Aspekt dar. Anschließend beginnt die Suche nach den osteopathischen Dysfunktionen, dies geschieht ausschließlich manuell. Nach dem Auffinden einer möglichst dirigierenden Dysfunktion versuche ich die osteopathische Befundung mit den Beschwerden des Patienten in Relation zu setzen. Danach beginnt die Behandlung in dem ich das von mir lokalisierte Gewebe befreie. Das alles geschieht manuell.

Je nach Diagnose begleite ich die osteopathische Behandlung auch naturheilkundlich.

 

Eine Sitzung dauert zwischen 30 und 60 Minuten. Handelt es sich um ein akutes Geschehen, gibt es auch Notfalltermine, welche zeitlich kürzer sein können und zum Ziel haben eine eben erst aufgetretene Dysfunktion zu beseitigen.

 

Für gesetzlich Versicherte ist die Kostenerstattung nicht einheitlich geregelt und muss mit dem jeweiligen Kostenträger abgeklärt werden.

 

Für die privaten Krankenkassen und die Patienten mit Zusatzversicherung  rechne ich über die Gebührenordnung der Heilpraktiker ab.

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Osteopathiepraxis

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Im Praxisalltag wird man immer wieder bei den unterschiedlichsten Beschwerden mit dieser Tatsache konfrontiert und hat durch die Fähigkeit, diese Dysfunktionen durch Tests und einem subtilen Tastvermögen zu lokalisieren, die Möglichkeit, die Behandlung richtig zu fokussieren und kausale Zusammenhänge zu erfassen. Ist eine Funktionsstörung längere Zeit nicht kompensiert, kommt es über kurz oder lang zu strukturellen Veränderungen im System.

Damit stellt die Osteopathie auch ein wichtiges Instrument in der Prävention dar.

Nach fünfjähriger Ausbildung auf dem College Sutherland, eine der ersten Osteopathieschulen in Deutschland, präsentierte ich 2 Jahre später eine Studie mit Abschluss D.O.®.